Mirko Hecktor und Moiree Patterns zu Gast bei DISCOURSE in der schönsten Etage der Stadt.
Ein Abend voller House, Techno und Disco mit zwei DJs vom gegenwärtig interessantesten deutschen Label: Knuggles! http://www.knuggles.de/
Mit Mirko Hecktor (vom Ballet-Tänzer zum DJ, Musiker, Autor uvm.) und Moiree Patterns (Musiker, Produzent und DJ) kommt zusammen was zusammen gehört – GOOD PEOPLE = GOOD MUSIC!
Brian Shimkovitz AWESOME TAPES FROM AFRICA / Show (Brooklyn N.Y.C. / Berlin)
awesometapes.com
Mickey&Marzeki with the »Happy House Odessey« / DJ-Set (Bremen)
discourse-international.com
optical longings »Visual Arts« / Show (Hamburg)
optical-longings.de
Freunde,
»Awesome Tapes From Africa« zu Gast bei DISCOURSE – the temperature will rise – versprochen!
An Kassettenständen in Ghana, Burkina Faso oder Mali zusammengetragen, verwaltet der New Yorker Ethnologe Brian Shimkovitz ein enormes Musikarchiv, das es selten in die Soundsysteme jenseits des Kontinents schafft. Seit 2002 gräbt er sich mit smithsonischem Forscherdrang durch alle Facetten afrikanischer Populärmusik und präsentiert seit 2006 brilliante Fundstücke auf seinem Blog »Awesome Tapes From Africa«, der die ersten Zugriffsstürme auf die unglaublichen Lo-Fi-House-Hymnen eines Ata Kak überlebte und seitdem akribisch weitergeführt wird. Darüber hinaus hievt Shimkovitz die Tonbänder für seine berüchtigsten DJ-Sets weltweit durch Clubs und Festivals und rief 2010 endlich ein eigenes Label für Neuheiten und Reissues ins Leben.
Bei DISCOURSE in Bremen spielt Brian sein letztes Set in Europa, bevor er nach langem Aufenthalt in die U.S.A. zurückkehrt.
Wenn Du einen Stand machen möchtest:
: Aufbau ist ab 13 Uhr. Tische bitte selber mitbringen. Stühle, Spiegel und eine Umkleide gibt es vor Ort.
: Je nach Wetterlage wird der Flohmarkt entweder im Erdgeschoss und der Belle Etage der Spedition oder auf dem Parkplatz davor stattfinden.
: Standgebühr für den Verkauf vor Ort könnte sein ein Kuchen, zehn Teigtaschen, zwölf Muffins, eine Quiche … sprich möglichst etwas, dass man gut aus der Hand essen kann
: Anmeldung bitte bis spätestens 22. März mit einer ungefähren Platzbedarfsangabe und was als Standgebühr beigesteuert wird per Mail an: sellout@spedition-bremen.com
Archival Activism: representations of ‘black’ and ‘queer’
Zanele Muholi and Dagmar Schultz in dialogue
Thealit Frauen.Kultur.Labor presents an evening with Zanele Muholi and Dagmar Schultz.
With excerpts from the videos “Difficult Love” (Zanele Muholi, Peter Goldsmid / South Africa / 2011) and “Audre Lorde – The Berlin Years 1984 to 1992″ (Dagmar Schultz with Ria Cheatom, Ika Hügel-Marshall, Aletta von Vietinghoff / Germany 2012). Zanele Muholi and Dagmar Schultz will address questions of how they stage and represent “black”, “queer” and “difference” in their video and art/activist work. Both films center on society’s ways of dealing with difference – one focussing on the fight of black queer women (and LGBT people) against symbolic and physical violence – concerning lesbians in South Africa today under massive threats of being murdered (in the name of heteronormativity) – the other on Black Germans’ invisibility and its racist underpinnings. A different ‘starting point’ remains: One brings hate crimes to international knowledge the other cherishes a Black poet and activist. Do an ‘accusing’ and a ‘loving’ attitude affect the films’ forms? How do the films address questions of archiving and resistance?
der traditionelle karaoke-abend im zakk zieht dieses jahr in die spedition! eine kneipe ist eine kneipe ist eine kneipe … das zakk ist derzeit dem vorwurf ausgesetzt, eine vergnügungsstätte zu sein. und vergnügen wollen wir uns doch, wie sollen wir sonst singen? vom vorweihnachtlichen termin ist die karaoke bereits auf den zweiten weihnachtstag gezogen, jetzt geht’s also in die spedition … gastgeberin ist der projekt.raum wall.street.walls, der seit mitte dezember bis mitte januar im erdgeschoss in der spedition geöffnet ist. ein offener raum für aneignung und aktion und hommage an die plakate unserer bremer subkultur. // kommt zahlreich und erzählt weiter, das wir dieses jahr in der spedition singen und feiern fuer unsere räume! // kein eintritt wie immer, aber eine spende ans zakk ist willkommen! // // love subculture. zakk support!
plakate, flyer, aufkleber sind für kleine und unabhängige kulturinitiativen, sowie subkulturelle strukturen oft die einzige möglichkeit, ihre aktivitäten über den eigenen kontext hinaus bekannt zu machen. eingequetscht zwischen kommerziellen werbeflächen, schaufenstern und hauseingängen trotzen sie plakatierverboten, städtischen ordnungs- und sauberkeit=sicherheits-diskursen, der privatisierung öffentlichen raums und der witterung. sie erobern neuen raum, werden wieder zurückgedrängt oder von neuen informationen abgelöst, überplaktiert.roger buna hat diese sich überlagernden spuren der subkultur mit der kamera eingefangen und bearbeitet. seine rauminstallation ist hommage an die plakatkunst oder kunst des plakatierens in bremen, ein streifzug durch abgerissene erinnerungen, aber kein erinnerungsort vergangener parties, konzerte, botschaften, nachrichten, statements…
der raum lädt ein zur aneignung und leben, ist bar, jam session, party und workspace.
eröffnung: samstag 15.12. 19.00 Uhr
öffungszeiten im dezember:
20.| 21.| 22.| 23.| 27.| 28.| 29. ab 17.00 uhr -
öffungszeiten im januar:
3.| 4.| 5.| 6. | 11.| 12. | 13. ab 17.00 uhr
mickey & marzeki, ex la boumbox, stellen ihre neue veranstaltungsreihe vor. discourse ist ihr zweites projekt und widmet sich der musik, performance-, club- und dj-kultur. discourse ist ein ort für enthusiasmus, musik, raum – tanz! wir laden ein zu “flesh”, ein abend mit modeperformance und party, in kooperation mit modedesignern. kommt früh, es lohnt sich.
Die Mode AG der Hochschule für Künste Bremen lädt ein: Swing Yourself To Death.
No Compromises: Don’t come as you are. – Dress up like you always wanted to be!
FREIE AUSWAHL
17. festival für zeitgenössische musik in bremen
konzert 1
teil 1: schaulust
michael maierhof – exit e (2010/11)
uwe rasch – aus vierundzwanzig: zwanzig/drei (2012)
maximilian marcoll – compound 1a: car sex voice honker (2009)
teil 2: spedition, kleine halle
dimitri voudouris – ??? = ? (2005-2008)
teil 3: spedition, große halle
hannes seidl / daniel kötter – falsche freizeit (2011)
veranstalter: projektgruppe neue musik bremen
mehr zum festival unter: www.pgnm.de
Q*Flash ist ein viertägiges queerfeministisches Festival vom 4.-7. Oktober 2012.
// Q Flash steht in der Tradition von Lady- und Queerfesten – d.i.y., selbstorganisiert und unkommerziell. Queers_ Trans*_ Inter_ Lesben_ Frauen_ Schwule_ Polysexuelle stehen auf der Bühne, am Mischpult und organisieren – Raum für Austausch, Begegnung, Diskussion, Zuspruch, Widerspruch, Neues Kennenlernen, Altbewährtes genießen, uncool rumhängen, anderen was beibringen, selber was lernen, tanzen, Quatsch machen und um den herrschenden Verhältnissen kollektiv in die Suppe spucken! An diversen Orten in Bremen gibt es Workshops, Konzerte, Parties, Performances, Kneipenabende, Lesungen, Theater und vieles mehr – auch hier in der spedition!
Medizin, Macht und Intergeschlechtlichkeit – Zur Notwendigkeit solidarischen Nicht-Zwittertums
Vortrag | Referentin: Anja Gregor (Uni Jena)
belle étage
Gegenwärtig ist die Solidarität Nicht-Betroffener mit der Bewegung intergeschlechtlicher Menschen notwendiger denn je: Nach der Stellungnahme des Ethikrates und der Pressemitteilung der CDU/CSU sprechen sich bewegte intergeschlechtliche Menschen u.a. in Form von Protesten, öffentlichen Stellungnahmen, Pressemitteilungen und medialer Öffentlichkeit gegen deren Positionen aus. Wo die beiden Institutionen Zugriffe auf intergeschlechtliche Körper weiterhin legitimieren wollen, ist das Ziel der Inter-Bewegungen die bedingungslose Abschaffung dieser Operationen an Kleinkindern, die zudem rechtlich fragwürdig erscheinen.
Im Vortrag werde ich kurz nachzeichnen, wie es zur heutigen Definitionsmacht der Medizin über Intergeschlechtlichkeit gekommen ist. Ich zeige, dass der Medizindiskurs den Zugang zu seinem Wissen mit verschiedenen Mitteln erschwert oder verhindert. Anschließend möchte ich an Beispielen nachzeichnen, welche Auswirkungen diese Geheimhaltung auf intergeschlechtliche Biographien haben kann. Den Abschluss bilden Vorschläge für solidarisches Nicht-Zwittertum, indem Möglichkeiten der Partizipation am Protest aufgezeigt werden.
die freundschaft zwischen lingby und wefixedthecatapult findet einen höhepunkt in der gemeinsamen „i work for the light“ tour. wefixedthecatapult spielen traumschöne indie rock songs fern ab der großen geste. lingby konstruieren beschwingte leichte songminiaturen, die irritieren, wenn introvertierte konstrukte ohne vorwarnung in verstörte disharmonien auslaufen.
kraß präsentiert ein Tollhaus zwischen Beach Club und Operette
midnightshow:
// Les K-Tines (anarcho electro / London)
Seit 15 Jahren kennen sich Stephane und Billy und spielen seit 8 Jahren in verschiedenen Formationen zusammen. Ihr neues Projekt sind “Les K-Tines”. Inspiriert von großen französichen Sängern, Happy Dutch Rave und Londoner Dark Electro sowie Sex, Drugs & Fish ‘n’ Chips erwarten uns komische Geschichten in französichem Cockney-Dialekt, entzückendes Make-up und irre Kostüme.
// KIMONO KOPS (dreamwave / Bremen)
Zwischen Dreamdance und Italowave cruisend singt Kimono Kops über schwitzige Situationen und betonierten Eskapismus mit goldenen Parolen gegen die Unbesessenheit des postfordistischen Pops. Neue Songs, schmutzige Geheimnisse, vergessene Romanzen.
L_Sa und kikimike reißen Grenzen ein: Die beiden squeerdance-Residents sind die stereotypen Schubladen leid, die ihr somewhat-whatthefuck-queer self-image in Frage stellen und mischen die männlich dominierte DJ Szene auf. Keine Norm für Niemand! Mit ihrem Mix aus Gitarrensounds, beatlastigem Indie, einer gehörigen Prise Elektro und dreampop rollen sie einen Klangteppich aus, der keine Tanzfüße stillhält und bereits – wartet! – legendär ist!
// Goldfish (Elektro House Groove | Hi Freaks, Bremen)
Goldfish ist DJ, Musiker, Produzent und singen tut er auch noch. Ein Freak. Jemand, der liebt was er tut. Hi Freaks (R.I.P.) hieß auch das Label, das er mit seinem Kompagnon in der Liaison „Goldfish und der Dulz“ gegründet hat. Für Skala No Mercy kommen wir zwar nicht in den Genuß sämtlicher Möglichkeiten seines Schaffens , dafür freuen wir freuen wir uns umso mehr auf ein gnadenlos feines Electro&House-Set.
Käufliche Küsse
Das anrüchige Märchenzimmer macht es möglich, Küsse zu kaufen und zu verkaufen. Einfach so. Lustvoll. Keine Besitzansprüche, keine moralischen Abwertungen. Käufliche Liebe und die romantische Vorstellung des Küssens wandern gemeinsam an die Ränder von Liebe, Erotik und Prostitution.
// maybe queer enough
queer kalender release 2013
Die Kalendercrew präsentiert Euch den vorab viel diskutierten queeren Aktkalender ! Unter dem Titel „maybe queer enough“ erscheint der Kalender in neuem Look: untrashig, hautnah und mit max. 27 % Farbauftrag.
herbst in peking (berlin)
international removals (bremen)
seit 1987 irrlichtern h.i.p. durch mehr oder weniger populäre welten mal als elektronikschleuder mal als abgewrackte rockband, irgendwie leicht neben der spur & immer gut für ein gepflegtes wuhling. ein letztes update zur lage der nation findet sich auf der 2011 auf peking records veröffentlichten ep ”german fool (the versions)”. gleichzeitig erschien mit ”lighthouse madness” das debüt der doomshantyband ”the hidden sea” (auch irgendwie h.i.p.). für anfang oktober ist das best of album ”ex oriente lux (1987-2012)” angezeigt. torpedopunk verbindet sich mit slow motion dub auf psychedelischen tanzböden in extase.
international removals schaffen mit leichtigkeit den quantensprung von den 60ern bis heute. ihre musikalischen einflüsse von the who über hüsker dü bis zu den foot fighters lassen gitarren-rock-herzen höher schlagen.
Interactive-/Soundart Expo in der Spedition am Gueterbahnhof
Eröffnung 13.10.2012 um 17h
Öffnungszeiten 14.10.- 04.11.2012
Sa u. So 15h -18h
Finissage 10.11.2012 um 17 h
Ohrenblicklich laufen die Vorbereitungen von fünf jungen Künstlern aus den Niederlanden auf Hochtouren, um die Speditionshalle am Güterbahnhof Bremen mit ihren eigensinnigen, interaktiven Sound- und Licht-Installationen zu füllen. Visuelle Kunst, Klangkunst und Musik werden dynamisch miteinander verwoben.
Zur Ausstellungseröffnung am 13.Oktober, ab 17.00 Uhr ist eine Jam-Session geplant, wo anstelle von konventionellen Instrumenten, die Künstler ihre Arbeiten bespielen und aufeinander reagieren.
Bei der Gruppenausstellung Between Ears and Eyes sind die Besucher eingeladen, spielerisch mit den Kunstwerken zu interagieren, um vielseitige Klänge und Bilder zu erzeugen und so ihre Synapsen zwischen Ohr und Auge zu kitzeln.
matt roth (gitarre) und nan turner (schlagzeug) verpacken ihre low-fi-, punk- und antifolk-einflüsse in eine thrashige pop-rock praline. mit rauem rock-minimalismus feiern sie die unvollkommenheit der liebe, ganz und gar in der tradition von the breeders, white stripes, pixies, mit einem touch sonny & cher. mit neuem tonträger im gepäck sind sie endlich wieder in der spedition.