Die letzte Metro
Die Ciné-club Filmreihe im November nimmt die Nouvelle Vague in den Focus. Einer der Klassiker dieser Epoche ist das Meisterwerk “die letzte Metro” von François Truffaut
Es tobt der zweite Weltkrieg. Paris ist von den Nazis besetzt. Auch das Theater Montmartre spürt die Auswirkungen der Besetzung. Der Leiter Lucas Steiner, ein deutscher Jude muss im Keller seines Schauspielhauses untertauchen. Seine Frau Marion übernimmt die Leitung. Ihr Mann koordiniert jedoch weiter die Geschehnisse über einen Lüftungsschacht, so auch die Inszenierung des neuen Theaterstückes. Neben Marion wird ein männlicher Hauptdarsteller angeworben, Bernard Granger, ein Frauenheld und Mitglied der Résistance. Schnell entwickelt sich eine nach Truffaut typische Dreiecksgeschichte zwischen Marion, Lucas und Bernard. Der Beginn einer intensiven und leidenschaftlichen Beziehung, umhüllt vom Mantel des Nationalsozialistischen Schreckens.
| Fr. 07.11.2008 | |
| 21:00 h |
wir waren niemals hier
(regie: antonia ganz, brd 2005)
die band mutter ist ein phänomen. ihre musik ist laut und brachial und im nächsten moment zart und flüchtig. mit ihrem unverwechselbaren sound prägen sie seit 20 jahren die deutsche musiklandschaft, ohne selbst je berühmt geworden zu sein. antonia ganz begleitete die band auf ihrer tournee durch deutschland und die schweiz und hat dieses material mit privaten super8-bilder verflochten. es ist ein abtauchen in das berlin der 80er jahre, angereichert mit beiträgen u.a. von schorsch kamerun, diedrich diedrichsen und jörg buttgereit. wir waren niemals hier ist die geschichte der band, die geschichte dieser ungewöhnlichen musiker, die geschichte einer szene und damit letztlich dieser republik.
flickertunes zeigt den film sowie frühe super8-filme von max müller im rahmen der ausstellung jung und fröhlich.
| Sa. 18.10.2008 | |
| 20:00 h |
max müller jung und fröhlich
öffnungszeiten
donnerstags und freitags | 16.00 bis 20.00
samstags und sonntags | 14.00 bis 18.00
max müller, geboren 1963 in wolfsburg, gründete 1980 eine der ersten punkbands der vw-stadt, die honkas, benannt nach dem frauenmörder fritz honka. wenig später zog es ihn nach berlin-kreuzberg, wo er zunächst zusammen mit seinem älteren bruder wolfgang mitglied der tödlichen doris wurde und als breitbeiniger frontmann sänger der ärzte werden sollte, jedoch nie zu den proben erschien. es folgten die bands vroamm!, camping sex und 1986 die bis heute existierende gruppe mutter. seit 1989 arbeitet max müller auch solo und komponnierte musik zu den filmen von jörg buttgereit.
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