Am 05./06.06. findet in der Spedition bereits zum zweiten Mal ein internationales
“Bremen One Man Band Festival“ (B:O:M:B II) statt. Eine One Man Band definiert
sich als ein MusikerInn, der auf der Bühne mindestens zwei unterschiedliche Instrumente gleichzeitig spielt.
Fr. 05.06. 20.00h DEAD ELVIS & HIS ONE MAN GRAVE (Graceland) NIKOLAJ ANDERSEN (Danmark) SPOOKYMAN (Italy)
GREEN PONY (UK)
Sa. 06.06. BECKY LEE & DRUNKFOOT (USA) THE BIG SOUND OF COUNTRY MUSIC ONE DEAD MAN BAND (Italy) ROCCO RECYCLE (Germany) ONE MAN DESTRUCTION SHOW (UK)
Sa. 06.06. ab 19.00 Uhr
Movie: ONE MAN IN THE BAND (UK, 2008) Adam Clitheroe
“The one-man band exists, in all its uniqueness and independence, as a most elusive yet persistent musical tradition. As a category of musicianship it transcends cultural and geographic boundaries, spans stylistic limits, and defies conventional notions of technique and instrumentation. Defined simply as a single musician playing more than one instrument at the same time, it is an ensemble limited only by the mechanical capabilities and imaginative inventiveness of its creator, and despite its generally accepted status as an isolated novelty, it is a phenomenon with some identifiable historical continuity.” (Hal Rammel)
die spedition ist beim sechsten vom bremer verband bildender künstlerinnen und künstler (bbk) organisierten kunstfrühling vertreten. in der ehemaligen gleishalle des güterbahnhofs präsentieren wir als companion zur ausstellung »relax« das extra zu diesem anlass entworfene 7,50×3,00 meter große wandbild »cupid as a honey thief« von anna hellsgård und christian gfeller / bongoût.
anna hellsgård & christian gfeller [bongoût] – relax
gfeller & hellsgård / bongoût ist ein grafikdesignstudio in berlin mit eigener siebdruckwerkstatt. zusammen gestalten sie cover und designs für underground schallplattenlabels und skateboard-marken, drucken plakate sowohl für illegale noise konzerts als auch für mainstream-musikfestivals und filmproduktionen. bongoût druckt und produziert handgemachte künstlerbücher in limitierten auflagen, konzertposter und kunstdrucke in kollaboration mit künstlerinnen mit verschiedenen hintergründen im bereich grafik und bildender kunst. die ausstellung »relax« zeigt neben den verschiedenen drucken und büchern auch großformatige bilder und skulpturen.
lexie mountain boys [baltimore] high quality girls [hamburg] on+brr [hamburg] tulip – die singende tulpe [hamburg] doombruder [bremen]
unten ausstellung, oben konzert. ein wilder abend mit: irrem a-capella-performance-wahnsinn einer bunten schwesternschaft aus amerika; einer wagenladung aus hamburg voll mit blumengesang, einer klaus lemke hauptdarsteller band mit russlanddeutschen und einem fidel bastro duo; sowie akademiker-black-metal aus bremen zur abrundung.
grosses lernen
klank präsentiert ein konzertspektakel mit 70 enthusiasten frei nach cornelius cardew. große videoprojektionen, blechblasorchester, wilde schüler, improvisatoren, texte, stille räume mit spürbarem sound: das alles in 90 minuten: oft gleichzeitig.
S.O.L. [live]
“spielen unsoliden Trash-Pop mit Karamelgeschmack.
S.O.L. sind Mitglieder der Party aus den LINDA POTATOES und den MIMMI’s. Dieses weibliche Trio rockt seit 1999 mit unverblühtem Charme”
…und geben bei uns ihr Abschiedskonzert… (sorry 4that!)
darren hayman [uk] robert rotifer [au] the canoe man [hb]
DARREN HAYMAN (ex-HEFNER) (UK)
Der leicht Nerdig wirkende Brite ist ein songwriter wie er britischer eigentlich kaum sein kann. Sein Output ist enorm : Vier Alben mit seiner fru?heren Band HEFNER und nach deren Auflösung im Jahr 2002 folgten weitere sechs , die er (fast) im Alleingang komponierte und einspielte, und er nahm in Summe zwölf Sessions fu?r den verstorbenen John Peel auf. Er und Hefner genießen nach wie vor internationalen Kultstatus. Gerade erschien mit “Pram Town“ sein zehntes Album. Diese Platte handelt von guten Ideen, die sich in schlechte Realität verwandeln. Sie handelt davon, wie Stolz Liebe zerstören kann. Sie handelt von hohen und niedrigen Erwartungen und der Lu?cke, die sich dazwischen auftut. Doch so Ernst die Themen auch sein mögen, immer schwingt eine Portion Selbstironie mit und eine tu?chtige Briese britischen Humors weht durch den konzertsaal wo immer DARREN HAYMAN auftritt.
ROBERT ROTIFER (AU)
Darren Hayman schreibt u?ber den von ihm bewunderten Robert Rotifer: „Robert writes in his second language better than I think in my first.“ Die Musik, die Rotifer und seine Band spielen, ist bei aller ansteckenden Entspanntheit so genau, daß man den Eindruck hat, hier werde gerade sowas wie ein klassisches kammerpopmusikalisches Format fu?r die nächsten Jahrzehnte formuliert. Rotifer schreibt nicht lyrics, dann Akkorde, dann Arrangements, sondern er denkt seine Songs vom ersten Moment an im Bandformat, und zwar einem sehr undogmatischen. Die Leichtfu?ßigkeit von Rotifers Songwriting betört den Menschen, der diese Lieder hört, wenn er, nach einer ersten schlicht von der Musik charmierten Viertelstunde, plötzlich tief in die so freundlich gesungenen Textzeilen kippt: But for all of my posing and tears in the rain / I made sure I sat on the right half of the train / Go on ask me / Just ask me again heißt es im vielleicht innigsten Stu?ck des Albums, Who Do You Know? www.myspace.com/robertrotifer www.robertrotifer.co.uk
THE CANOE MAN (HB)
Die dritte Band im Bunde sind die fantastischen “THE CANOE MAN” aus Bremen.Durch ihre Besetzung als Duo sind die Lieder von “the canoe man” sparsam und offen instrumentiert, mal ein akustisches Kammerspiel, mal ein bebender Zirkus aus Beats und verzerrter Gitarre. Die verwendeten Instrumente, Stimme, Gitarre, Bass, Melodica, Orgel, Human Beatbox, Drum Machine und Cassettenloops, kontrastieren sich dabei mit ihren spezifischen Rythmen und Klangfarben und bilden doch ein Ganzes. thecanoeman.net
austin lucas [usa]
However, as many will infinitely attest, it is truly Austin’s skillful and soulful homage to his country and bluegrass roots that leave all listening … www.austinlucasmusic.com
myspace.com/austinlucas1
PTTRNS play music that could be described as a juicy mixture that is in a way very rocking while never losing the subtext of being danceable in the first place. Consisting of rather DC based repetitive guitar- riffs and thus reduced to their stirring essence and finally fading into parts of drum patterns with a melodic bassline that call for dance party action. In that manner shifting between the deconstruction of rock music to the driving insanity of rhythmic dance music with some samba-like tunes to it.
Afterall you hear very enthusiastic music that is emphasizing the bodily aspects of it altogether.