„A la orilla del Río“ (Am Ufer des Flusses)

// 23. + 24.05.2019

Ein Theaterstück über die Erfahrungen von Migrant*innen und ihren Familien in den USA.

 

Es erzählt von der humanitären Aktion der Organisation „Abrazos no muros“ (Hugs Not Walls), die es ermöglicht, daß sich MigrantInnen sechsmal in einem Grenzstreifen zwischen USA und Mexico treffen und wiedersehen dürfen. Die Aufführung beschäftigt sich mit den Mikrogeschichten dieser Menschen, die sich für kurze drei Minuten umarmen dürfen und sich danach vielleicht nie wieder begegnen werden. Erzählt wird von der Wiedervereinigung eines in den USA geborenen Sohnes und der Enkelkinder mit ihrer Großmutter aus Mexiko, von der Begegnung getrennter Ehepartner, von dem Wiedersehen von Kindern mit ihren Geschwistern, die auf der anderen Seite des Flusses geblieben sind.

Dies alles findet statt im Exklusionsstreifen, der durch den Río Bravo (auf der mexikanischen Seite) und den Río Grande (auf der US-Seite) gebildet wird.

In der Aufführung wird auch an die vergangenen Tage einer verheißungsvollen und geliebten Stadt erinnert: Das Ciudad Juárez der 1980er Jahre.

 

„Am Ufer des Flusses“ handelt vom Dialog der Zeiten und des Lebens in dieser Grenzstadt zwischen Versprechen und Katastrophe.

 

Aufführungen: 23. und 24.5.2019 19:00 AK 7-15€

Kunst- und Kulturverein Spedition

Beim Handelsmuseum 9 / am Güterbahnhof

28195 Bremen

 

Das Stück wird auf Spanisch mit Deutschen Obertiteln aufgeführt.

 

Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit der Autorin Perla de la Rosa.

 

 

Ein Theaterstück der Gruppe „Telon de Arena“ aus Ciudad Juarez in Zusammenarbeit mit dem

Oeku-Büro für Frieden und Gerechtigkeit, München.

 

 

 

www.spedition-bremen.com

www.oeku-buero.de

www.telondearena.org

Hugs Not Walls:

www.bnhr,org

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