English translation below.
Seit Anfang des Jahres 2026 gibt es die Kampagne DI.DAY (Digital Independence Day), initiiert von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus dem digitalen Bereich: https://di.day/
Die Idee ist simpel: An jedem ersten Sonntag im Monat sich Zeit nehmen, um von digitalen Tools und Apps der großen Tech-Unternehmen (Google, Meta, Amazon etc.) zu wechseln auf Tools und Apps, die unabhängig(er) sind und mehr Datenschutz, selbstbestimmte Anwendung und freie und sichere Kommunikation bieten. Also:
„Jeden ersten Sonntag auf die gute Seite wechseln! Unser digitales Leben befindet sich in der Hand weniger Überreicher. Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.“
(aus der Website der Kampagne)
Mit dem 1. Sonntag im März möchten wir mit Euch zusammen in die Idee des DI.DAY einsteigen.
Uns geht es darum, möglichst einfache und konkrete Alternativen vorzustellen, die wir privat, in unseren Netzwerken, für die Produktion von Kunst, Musik, Filmen und Fotos nutzen können. Es macht Sinn, wenn wir nicht nur als Einzelperson oder einzelne Gruppe wechseln, sondern mit mehreren/möglichst vielen, um freie und selbstbestimmt Netzwerke zu bilden und unabhängiger von den Tools der Tech-Bros zu werden. Es wird Zeit die Abhängigkeiten von ihnen zu überwinden, Überwachung und Datafizierung zu vermeiden und unabhängige Tools und Plattformen zu nutzen. Und darum geht es ja immer auch: Zugänge, Kommunikation und Erreichbarkeit mit anderen und für andere, gerade in den kulturellen und politischen Kontexten, in denen wir uns bewegen.
Wir laden Euch ein, mit uns gemeinsam zu überlegen: Welche digitalen Tools nutzen wir? Wohin können wir wechseln, persönlich aber auch mit unseren Netzwerken und Communities? Können wir uns auf Tools verständigen, um uns untereinander zu vernetzen? Die Termine sollen auch dafür da sein, um alternative Tools direkt zu installieren, zu testen und zu erproben (Hands on :).
Wir werden in Englisch und Deutsch sprechen. Wir sind uns bewusst, dass nicht alle mit gleichen Sprachfähigkeiten an der Veranstaltung teilnehmen. Umso mehr hoffen wir darauf, das wir uns gegenseitig mit Übersetzungen zwischen Deutsch und Englisch unterstützen und helfen können.
Wir planen für die ersten Sonntage im April und Mai weitere Workshops, und je nach Zuspruch und Interesse können wir überlegen, weitere Termine über den Sommer hinaus zu organisieren.
Veranstaltet von kunst- und kulturverein spedition e.V., city/data/explosion und Kultur im Bunker e.V.
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The DI.DAY (Digital Independence Day) campaign has been running since the beginning of 2026, initiated by many civil society organisations from the digital sector. https://di.day/
The idea is simple: on the first Sunday of every month, take the time to switch from digital tools and apps from the big tech companies (Google, Meta, Amazon, etc.) to tools and apps that are (more) independent and offer greater data protection, self-determined use, and free and secure communication. So:
„Switch to the good side every first Sunday! Our digital lives are in the hands of a few super-rich individuals. With the monopoly position of their companies, people like Elon Musk, Jeff Bezos and Mark Zuckerberg determine how we obtain information, discuss, communicate and act online worldwide. No person or company should have such uncontrolled influence, because then we can no longer live in freedom.“
(from the campaign website)
On the first Sunday in March, we would like to step in the idea of DI.DAY with you.
Our aim is to present alternatives that are as simple and concrete as possible, which we can use privately, in our networks, and for the production of art, music, films, and photos. It makes sense for us to switch not only as individuals or individual groups, but with as many people as possible, in order to form free and self-determined networks and become less dependent on the tools of the tech bros. It is time to overcome our dependence on them, avoid surveillance and datafication, and use independent tools and platforms. And that is always what it is about: access, communication, and reachability with others and for others, especially in the cultural and political contexts in which we operate.
We invite you to join us in considering the following questions: Which digital tools do we use? Where can we switch, both personally and with our networks and communities? Can we agree on tools to connect with each other? The meetings are also intended to be a place to directly install, test, and try out alternative tools (hands on :).
We will speak in English and German. We are aware that not everyone participating in the event has the same language skills. We therefore hope that we can support and help each other with translations between German and English.
We are planning further workshops for the first Sundays in April and May, and depending on the response and interest, we may consider organizing further dates beyond the summer.
Organized by kunst- und kulturverein spedition e.V., city/data/explosion, and Kultur im Bunker e.V.
Image credit: jankolar/Unsplash